„Ich kenne keinen Menschen ohne Behinderung.“ So bringt es Bernd R. Hock, von Berufs wegen Therapeut, auf den Punkt.

Der andere, Ralf Martens, Illustrator und Designer, ist der gleichen Meinung, auch wenn er keine Ahnung hat, wovon Bernd eigentlich redet.

Zusammen bilden sie das Kabarettduo „Die Kamele“.

Mit ihrem Programm „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er ewig leben“ durchqueren sie nur mit ihrem körpereigenen Wasseranteil von je 60% das mit Vorurteilen und Missverständnissen verminte Wüstengebiet der Inklusion und die schwer behindernden Menschlichkeiten christlichen Glaubens.

„Lachen ist wie Regen in der Wüste. Es treibt die schönsten Blüten“, schrieb einst der deutsche Philosoph Ewald B. Obenauf, selbst schwerbehindert, weil er gar nicht existierte, in seinem nie erschienenen Werk „Kamele gehen im Spaßgang“.

Willkommen in der Wüste.