Herzlich willkommen
Als junger Vater und Lehrer ist es für mich immer wieder erstaunlich, zu sehen, wie schnell Kinder sich entwickeln und verändern. Jesus sagte einmal: „Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen“ (Matthäus 18,3 NGÜ). Eigentlich ging es im Kontext dieses Verses um den Rangstreit der Jünger, aber Jesus machte ihnen durch das Vorbild der Kinder deutlich, dass ihre eigenen Maßstäbe zur Bestimmung der Größe im Himmelreich nicht anwendbar sind.
Häufig wird dieser Bibelvers mit verschiedenen Eigenschaften von Kindern in Verbindung gebracht, wie beispielsweise Vertrauen, Schutzbedürftigkeit oder Begeisterungsfähigkeit. Ich möchte an dieser Stelle einmal eine andere Eigenschaft von Kindern ansprechen, die wir im Laufe unseres Lebens mehr und mehr verlieren: Kinder sind formbar.
Die Formbarkeit des Menschen ist in der Entwicklung der Erziehungswissenschaft ein lang bekanntes und immer wieder aufgegriffenes Konzept. Die Idee dabei ist leicht: Ein Mensch hat die Eigenschaft, geformt und geprägt zu werden. Es klingt sehr banal, aber dadurch konnte der Einsatz von Erziehung gerechtfertigt werden. Erziehung wird notwendig, wenn man nicht möchte, dass ein Mensch von beliebigen Einflüssen geformt wird. Kinder gelten in diesem Modell als noch besonders gut formbar, während Erwachsene diese Eigenschaft mehr und mehr, wenn auch nicht gänzlich, verlieren. Eine „gefestigte Persönlichkeit“ drückt dann aus, dass jemand einen großen Teil dieser Formbarkeit verloren hat.
Aus unserem Alltag wissen wir, dass wir einige Verhaltensmuster oder Persönlichkeitseigenschaften im Laufe unseres Lebens gebildet haben, die wir lieber nicht hätten. Vor allem dann, wenn wir merken, dass wir in einer Dauerschleife feststecken, in der wir immer wieder die gleichen Fehler begehen. Wir können zwar noch verschiedene Dinge dazu lernen, aber unsere Persönlichkeit können wir nicht einfach nach Belieben verändern. Wir nicht – aber Gott.
Gott verändert uns. Er macht uns neu. Er gibt uns seinen Heiligen Geist, der uns befähigt, entgegen unserer antrainierten Natur zu handeln. Durch den Heiligen Geist werden wir wieder neu geformt – vor allem werden wir aber wieder neu formbar. Es ist ein sehr sensibler Akt, sich Gott anzuvertrauen und ihn an uns wirken zu lassen. Ich möchte uns trotzdem dazu ermutigen: Gott ist ein wahrhaftiger Meister auf diesem Gebiet. Die Bibel beschreibt ihn als Töpfer und als Schöpfer (aller Dinge), durch ihn wurde sogar ein Saulus zu einem Paulus. Das macht mir Mut. Es ist noch nicht alles verloren bei mir, sondern ganz im Gegenteil: Alles ist gerettet, sogar mein Charakter.
Ich wünsche uns eine gesegnete Woche,
Euer Peter Seeling
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